Vaeter-nrw.de befragte Väter dazu, was sie als ihre besondere Stärke im Alltag mit ihrem Kind oder ihren Kindern ansehen und dankt den Teilnehmern für ihre "starken" Antworten.
"Meine Stärken im Umgang mit unserer Tochter:
Detlef Brexel, ein Kind, 5 ½ Jahre
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"Meine Stärken sind meine Gelassenheit und manchmal meine Geduld, nicht alles ganz ernst zu nehmen und manche Sachen nicht zu hören."
Peter Siller, zwei Kinder, 8 und 12 Jahre
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"Wichtig sind für mich auch in Erziehungsfragen Zuverlässigkeit und Konsequenz. Hier sehe ich meine besonderen Stärken. Außerdem liebe ich es, meine Tochter vor dem Schlafengehen mit einer spannend erzählten Geschichte in fremde, zauberhafte Welten zu entführen."
Andreas Führmann, ein Kind, 9 Jahre
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"Als alleinverdienender Vater zweier Töchter besitzt traditionell meine Frau mehr Aufgaben in der Kindererziehung. Umso wichtiger ist es, die Zeit, die man hat, qualifiziert mit den Kindern zu verbringen. Gemeinsame schmusige TV Abende gehören sicherlich auch dazu. Sie können/dürfen aber das abendliche Vorlesen und die gemeinsamen Sonntagsausflüge nicht ersetzen. Besonders genießen meine Kinder und ich dabei, wenn Papa den Nachmittag nur mit einer Tochter verbringt, während unsere andere Tochter mit meiner Frau etwas unternimmt..."
Oliver Hölkemann, zwei Kinder, 9 und 11 Jahre
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"Ich kann ehrlich gesagt keine 'Rangliste' eröffnen. Sogenannte 'Stärken' sind in meinen Augen stark variabel, übrigens auch bei Müttern. Mal ist man besonders geduldig, eine Woche später ist man besonders ungeduldig, Tagesform sozusagen. Kurzum - da gibt es nichts zu pauschalisieren."
Andreas Beese, zwei Kinder, 2 und 14 Jahre
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"Meine Stärke mit meinen Kindern ist es, zu erkennen, wer von ihnen gerade besondere Aufmerksamkeit braucht, weil er sich hinter den anderen zurückgesetzt fühlt. Meine Stärke ist es, auch auf unmögliche Fragen noch eine kindgerechte Antwort zu finden."
Hellmut Schneider, drei Kinder, 1, 6 und 8 Jahre
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"Auch im größten eigenen Stress versuche ich, den Kindern Ruhe zu vermitteln, was meistens auch gelingt. Entspanntheit und Gelassenheit zu bewahren, bei all den kleinen 'Unfällen' der Kinder oder bei heiklen Kletteraktivitäten am Spielplatz, ist mir ebenso ein Anliegen. Vertrauen und Ermutigung (z.B. im Straßenverkehr, am Spielplatz) zu signalisieren - darin sehe ich eine weitere Stärke. Sind Entscheidungen für die Kinder oder mit den Kindern zu fällen, kommt es mir darauf an, mir selbst darüber im Klaren zu sein, was ich will, und dies auch bei unbequemen Entscheidungen ohne zu zögern den Kindern zu kommunizieren. Ich respektiere ihre Wünsche, ohne sie unbedingt gleich zu erfüllen und mich tyrannisieren zu lassen. Ich lasse mich auch mal als Spielpartner zu einem gemeinsamen Spiel hinreißen und mache gerne Quatsch mit den Kindern."
Rudolf Döbler, drei Kinder, 1, 4 und 5 Jahre
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"Meine Schwäche ist, dass ich wenig Zeit für meine Kinder habe. Meine Frau beschwert sich, dass ich nicht oft Zuhause bin. Aber wenn ich da bin, dann gehe ich mit meinen Kindern auf den Spielplatz oder unternehme etwas mit ihnen."
Mac King, zwei Kinder, 8 Monate und 5 Jahre
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"Kinder zu haben, bedeutet immer etwas Aufgabe eigener Freiheiten und Zeitfenster zum Wohle anderer. Das was man investiert, erhält man allerdings doppelt und dreifach zurück. Aber dazu muss man auch bereit sein. Entscheidend ist das Interesse bzw. die intensive Teilnahme am Leben der Kinder (ihrer Sorgen, Wünsche und Erfolge und Niederlagen). Ich denke die wichtigsten Eigenschaften im Umgang mit ihnen sind Fairness/Gleichbehandlung (sicherlich eher ein Problem bei Zwillingen oder Geschwisterkindern), Toleranz, Einfühlungsvermögen und leider auch die Vorbildfunktion. Speziell die Vorbildfunktion ist das Grausamste. Wenn die Kinder einen als Vorbild akzeptieren, findet man all seine eigenen Fehler in kürzester Zeit hier widergespiegelt. Ich glaube der sicherste Weg zu erkennen, dass man irgendetwas in der Erziehung richtig gemacht hat (zumindest gilt das noch für meine beiden 10jährigen), sieht man daran, wenn die eigenen Kinder einen gerne um Rat fragen und sich gerne mit einem über alles mögliche unterhalten wollen."
Dirk Fischer, zwei Kinder, 10 Jahre
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"Ich fühle mich stark im Alltag mit meinen Kindern, wenn ich mich von ihnen - trotz all ihrer Bemühungen - nicht aus der Ruhe bringen lasse, sondern ihnen mit aller Liebe und Gelassenheit begegne."
Andreas Schairer, zwei Kinder, 11 und 12 Jahre
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"Meine Stärke ist es,….nein; passender wäre: Meine Stärke sollte es sein, auf massiv provozierende, verbale Äußerungen meiner 13-jährigen Tochter gelassener zu reagieren. Man könnte es auch folgendermaßen formulieren: 'Die Kunst einen Kaktus zu umarmen' (so der passende Titel eines bekannten Buches). Meine Stärke ist es, mich täglich aufs neue in Geduld zu üben. Meine Stärke ist Mitspracherecht: zunehmend am Familienleben teilnehmen zu können und auch zu dürfen - in Bezug auf meine Ehefrau (welches auch ein Lernprozess für sie war bzw. ist)."
Vater, ein Kind, 13 Jahre
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"Meine Stärken im Umgang mit meinen Kindern:
Vater, zwei Kinder, 3 und 8 Jahre
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"Meine besondere Stärke ist, dass ich mit unserer Tochter so rumtoben kann - ich werfe sie hoch oder fange sie - bis wir beide außer Puste sind. Dabei habe ich mindestens genauso viel Spaß wie sie."
Mathias, ein Kind, 1 Jahr