Männer können mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen Stiefväter werden. Grundsätzlich unterscheiden sie sich in Stieffamilien dadurch, dass es entweder Männer sind, die noch keine eigenen leiblichen Kinder haben, oder aber Männer, die Väter sind und bereits Kinder aus einer früheren Partnerschaft haben.
Stiefväter ohne leibliche Kinder können (auch in Kombination)
Stiefväter mit leiblichem Kind oder mit Kindern aus früherer Partnerschaft können ein noch variantenreicheres Beziehungsspektrum aus ihrer Vorgeschichte mitbringen:
Wie sieht nun das Verhältnis von Stiefvätern zu den Kindern aus? Die folgenden fünf Facetten werden von Stiefvätern häufig benannt:
Anhand dieser wenigen, doch sehr gravierenden Unterscheidungen, lässt sich schon erkennen, welche unterschiedlichen Probleme und Möglichkeiten für Stiefväter im Zusammenleben mit Kindern und Partnerin entstehen können.
Es ist daher umso wichtiger für die Stiefväter, ihre Rollen mit der Partnerin zu klären. Patentrezepte gibt es dabei nicht - wohl aber die Möglichkeit, Rat und Hilfe einer Familienberatungsstelle in Anspruch zu nehmen.