Sie heißt "Facetten der Vaterschaft - Perspektiven einer innovativen Väterpolitik", hat 249 Seiten, 25 Kapitel, knapp 12 Megabyte und viele interessante Themen: die Väter-Studie 2006.
Das Werk wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis (damals Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik - IFP, München) und einem Forschungsteam erstellt.
"Seit etwa der Mitte der 90er Jahre lässt sich international ein wachsendes Interesse an der Vaterschaft feststellen, das sowohl in Forschungsarbeiten als auch in politischen Konzepten seinen Ausdruck findet", so Prof. Fthenakis im Vorwort. "In 25 Facetten versucht das Gutachten, der Komplexität moderner Vaterforschung und Praxis gerecht zu werden. Neben einer historischen Analyse von Vaterschaft werden neuere Konzepte vorgestellt, die intendieren, den väterlichen Beitrag angemessen abzubilden. Der Vater als Mitglied der Familie unter Bezugnahme auf den Familienentwicklungsprozess stellt den weiteren Rahmen dar, in dem diese Thematik behandelt wird."
Das Gutachten soll, so der Wunsch und die Absicht, einen Diskurs über Vaterschaft anregen und argumentativ begleiten. Die Themen sind gut lesbar aufbereitet, überdies angenehm illustriert, und bieten damit die Anregungen, die von den Autoren und Autorinnen beabsichtigt sind. Eine Auswahl aus den Kapiteln:
Die Studie, die hier herunterzuladen ist, schließt zusammenfassend mit fünf Thesen, die am Ende ein Plädoyer für eine vätersensible Familienpolitik beinhalten.