Alle 14 Tage treffen sich Väter in Köln zu zweistündigen Vätergesprächskreisen. Ihre Ziele: Sie möchten akute Krisen bewältigen und mehr über sich selbst erfahren. Der Diplom-Heilpädagoge Heinz Fastabend (links im Bild) und der Diplom-Sozialarbeiter Franz Schnitzler leiten diese Angebote der Katholischen Männerseelsorge und berichten im vaeter-nrw.de-Interview über die Abende. (3-2010)
mehr zur Mitteilung vom 15.03.2010 Interview: Vätergesprächskreise in Köln
Vaeter-nrw.de lädt seine Leser ein, die Redaktion auf der Bildungsmesse didacta 2010 zu besuchen. Am Mittwoch, 17. März 2010, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr steht das Redaktionsteam am Stand des Ministeriums für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Halle 7.1, Gang B, Nr. 028 zur Verfügung und freut auf persönliche Gespräche mit Vätern, Multiplikatoren und anderen Interessierten. (3-2010)
mehr zur Mitteilung vom 12.03.2010 Veranstaltung: vaeter-nrw.de auf der didacta 2010
Die Geburt des ersten Kindes markiert einen Wendepunkt im Leben und erfordert eine (gemeinsame) neue Standortbestimmung als Paar und als Vater oder Mutter. Partnerschaftliche Aushandlungsprozesse sind nötig, um immer wieder eine Balance in der Arbeitsverteilung herzustellen und zu erproben, die der aktuellen Situation angemessen ist. Gesprächsrituale können helfen, eine Beziehung zu führen, die den Bedürfnissen beider Partner gerecht wird. (3-2010)
mehr zur Mitteilung vom 08.03.2010 Tipps: Vom Paar zur Familie - Beziehungen neu definieren
Ein Fußballturnier, Lego-Bau-Vormittage oder Bewegungstreffs - die RAA der StädteRegion Aachen und die Caritas in Düsseldorf haben gut nachgefragte interkulturelle Vater-Kind-Freizeitangebote geschaffen. Um darüber zu informieren, stellen die Angebotsleiter ihre Projekte in Familienzentren, auf Elternabenden und in persönlichen Gesprächen vor. (3-2010)
mehr zur Mitteilung vom 02.03.2010 Angebote: Interkulturelle Freizeitprojekte für Väter
Wie zufrieden sind Väter und Mütter? Dieser Frage ging der von der Stiftung Ravensburger Verlag geförderte Ravensburger Elternsurvey nach. Erste Ergebnisse stellten die Autoren, der Mikrosoziologe Professor Hans Bertram von der Humboldt-Universität Berlin, und die Familien- und Bildungsökonomin Professor Katharina Spieß vom DIW, im Januar 2010 in Berlin vor. Der Survey beruht auf einer Befragung von 1.000 Vätern und 1.000 Müttern mit mindestens einem Kind unter sechs Jahren. Vaeter-nrw.de fasst zentrale Ergebnisse zusammen. (2-2010)
Mehr als 600 Interessierte besuchten am 6. Februar 2010 im Landtag Nordrhein-Westfalen eine Veranstaltung zur "Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte". Im Mittelpunkt des zweiten Elternkongresses für und von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte stand die Mitwirkung der Eltern an den Bildungsprozessen ihrer Kinder. (2-2010)
Viele zugewanderte Menschen führen ein Leben zwischen den Kulturen. Bildung und Arbeit sind wichtige Faktoren die ihnen helfen, sich - bei aller Verbundenheit mit dem Herkunftsland - in Deutschland beheimatet zu fühlen. Der Kölner Verein Coach e.V. baut jungen Menschen eine solche Bildungsbrücke ins hiesige Leben - und nimmt die Eltern mit auf den Weg. Eine Vätergruppe unterstützt Männer dabei, die Herausforderung zu meistern. Coach e.V.-Vorstand Mustafa Bayram berichtet darüber im vaeter-nrw.de-Interview. (2-2010)
Verschiedene Länder haben unterschiedliche Kulturen rund um das Thema Geburt: Während es zur deutschen zeitgenössischen Geburtskultur gehört, dass werdende Väter ihre Partnerinnen im Kreißsaal unterstützen, kommt etwa in der Türkei diese Rolle einem weiblichen Familienmitglied zu. Was tun angehende Väter mit türkischen Wurzeln, deren Partnerinnen hier in Deutschland Kinder bekommen? Eine Studie an der Charité in Berlin zeigt, dass sich türkeistämmige Männer mehrheitlich hiesigen Gepflogenheiten anpassen. (2-2010)
mehr zur Mitteilung vom 10.02.2010 Studie: Geburt interkulturell
Welche Rolle spielen finanzielle Aspekte bei der Gründung einer Familie und bei der anschließenden Aufgabenverteilung? Fragen dazu stellte vaeter-nrw im Oktober, November und Dezember 2009 seinen Lesern in der Rubrik "Ihre Meinung". Zum besseren Verständnis der Ergebnisse sprach vaeter-nrw mit dem Experten Professor Martin Diewald von der Universität Bielefeld, der unter anderem die Wechselwirkung von Beruf und Privatleben erforscht. (1-2010)
Die enge Verbindung zwischen Trauschein und Familiengründung lockert sich. Statistiken belegen, dass immer mehr Kinder zur Welt kommen, deren Eltern nicht verheiratet sind. Das derzeit gültige deutsche Sorgerecht benachteilige die Väter dieser nicht ehelich geborenen Kinder, monierte der europäische Gerichtshof in Straßburg in einem Urteil Ende 2009. Vaeter-nrw.de recherchierte Zahlen und Fakten. (1-2010)
"Gibt es auch für Väter ein Vereinbarkeitsproblem von Beruf und Familie?", fragte die Kölner Stadtverwaltung ihre Mitarbeiter. Peter Hoffstadt, Familienbeauftragter der Stadt war Initiator der repräsentativen Befragung. Vaeter-nrw.de sprach mit ihm über die wichtigsten Ergebnisse und Handlungsoptionen für eine väter- und mitarbeiterbewusste Personalpolitik in der Verwaltung. (1-2010)
Seit dem 1. Januar 2010 gelten einige Änderungen, die Familien finanziell entlasten. Vaeter-nrw.de hat die Wichtigsten zusammengetragen. (1-2010)
mehr zur Mitteilung vom 15.01.2010 Finanzen: Wichtige Änderungen 2010
Getrennt lebende Väter nicht ehelich geborener Kinder erhalten in Deutschland nicht - wie geschiedene Väter - automatisch das Mitsorgerecht für ihren Nachwuchs. Der europäische Gerichtshof in Straßburg sieht darin eine unzulässige Diskriminierung lediger Väter. Der Verein Väter helfen Vätern in Moers berät von Trennung und Scheidung betroffene Männer. Vaeter-nrw.de sprach mit dem ersten Vorsitzenden Thomas Maas über das Straßburger Urteil, die Bedeutung des Sorgerechts und die besondere Situation einer Trennung. (12-2009)
15 Männer schlossen im Dezember 2009 die einjährige Fortbildung "Vater-Kind-Angebote leite" ab und nahmen im Haus Villigst in Schwerte ihre Zertifikate entgegen. Die Evangelischen Landeskirchen in Westfalen sowie im Rheinland sorgen mit diesem Fortbildungsangebot, das 2010 fortgesetzt wird, für den dringend benötigen qualifizierten Kurs-Leiter-Nachwuchs für Väter-Angebote. (12-2009)
Befragungen zufolge träumen drei von vier Männern davon, weniger zu arbeiten und mehr Zeit für die Familie zu haben. Die wenigsten von ihnen setzen den Wunsch nach Teilzeitarbeit jedoch in die Tat um. Die neue Broschüre "Abenteuer Teilzeit - Argumente für Männer" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt ihnen, mit welchen guten Argumenten sie Befürchtungen und Einwänden gegen eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit Paroli bieten können. (12-2009)
mehr zur Mitteilung vom 16.12.2009 Broschüre: "Abenteuer Teilzeit - Argumente für Männer"
In einer Studienreihe befragte die Stiftung Lesen zunächst Eltern, dann Kinder und jetzt speziell Väter zu den Vorlesegewohnheiten in der Familie. Viele Väter gaben an, dass ihnen Vorlesen keinen Spaß macht. Vorlese-Experte Christian Meyn-Schwarze gibt Tipps, wie Väter am Vorlesen Gefallen finden können. (12-2009)
mehr zur Mitteilung vom 05.12.2009 Studie: "Warum lesen Väter nicht vor?"
Die Evangelische Kirche in Westfalen in Kooperation mit dem Evangelischen Gemeindedienst in Bielefeld führte im Rahmen ihrer Männerarbeit ein ganz besonderes Pilotprojekt durch: ein Vater-Kind-Wochenende speziell für Väter im offenen Strafvollzug und ihre Kinder. Das Thema Vaterschaft gewinnt damit an Stellenwert in den Köpfen, Herzen und Haftanstalten. Das Projekt war so erfolgreich, dass alle Beteiligten es 2010 fortsetzen möchten. Dafür werden Sponsoren gesucht. (12-2009)
mehr zur Mitteilung vom 01.12.2009 Projekt: Vater-Kind-Wochenende für Väter im offenen Strafvollzug
Männern, die pädagogisch ausgebildet sind und ihr Handlungsfeld erweitern wollen oder die ehren- bzw. nebenamtlich Vater-Kind-Veranstaltungen führen möchten, bieten die Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Westfalen im Rahmen ihrer Männerarbeit eine einjährige Fortbildung "Vater-Kind-Angebote leite" an. Die ersten 16 Absolventen erhalten im Dezember 2009 ihre Zertifikate. Ab April 2010 startet ein neuer Kurs. Interessenten können sich schon jetzt vormerken lassen. (11-2009)
mehr zur Mitteilung vom 26.11.2009 Fortbildung: "Vater-Kind-Angebote leiten"