Ist das Konzept einer intensiv mit Kindern verbrachten Zeit (Qualitätszeit) für Väter hilfreich? Gibt es wichtige Hinweise für die Beziehungsgestaltung? Oder baut es Leistungsdruck auf bzw. besteht die Gefahr, dass besonders Trennungsväter auf kurze "Qualitätszeiten" mit ihren Kindern verwiesen werden? (5-2013)
mehr zur Mitteilung vom 16.05.2013 Quality Time (Qualitätszeit): Was Väter zu diesem Konzept sagen
Väter, die „Qualitätszeit“ mit ihren Kindern gestalten wollen, können an eine alte Tradition anknüpfen und regelmäßig Brettspiele spielen. Die Journalistin und Buchautorin Cornelia Nitsch erklärt, was für diesen gemeinsamen Zeitvertreib spricht. (5-2013)
mehr zur Mitteilung vom 11.05.2013 Ein Plädoyer für klassische Brettspiele
In einer nicht vom Menschen gestalteten, sich selbst entwickelnden, lebendigen Umgebung sind Kinder in „ihrem Element“. Naturerleben, so sagen die Experten, mit denen vaeter.nrw.de sprach, sei für ein gesundes Aufwachsen unverzichtbar. Väter sind gefragt, ihren Kindern den Zugang zur Natur zu eröffnen und sich dafür einzusetzen, dass auch in Städten Natur-Areale zum Spielen erhalten bleiben oder geschaffen werden. (5-2013)
Kleinkinder, die sich selbst das Lesen beibringen, die an der Hand des Vaters diskutieren, ob es sinnvoll ist, an einer roten Fußgängerampel stehen zu bleiben, obwohl kein Auto kommt, die genau wissen wollen, was mit Menschen passiert, die gestorben sind - könnten eventuell hochbegabt sein. Welche Signale könnten Väter aufmerksam machen, dass ihr Kind zur Gruppe der Hochbegabten gehört? (4-2013)
mehr zur Mitteilung vom 25.04.2013 Ist mein Kind vielleicht hochbegabt?
Bb, kA, sry, vd, hdl und mfg*: Droht Sprachverfall, wenn Jugendliche in Kurzmitteilungen, Chats und sozialen Medien im Internet Abkürzungen aneinanderreihen, die nur bestimmte Gruppen verstehen? Wie können Väter damit umgehen? Müssen sie diese für sie fremde Sprache lernen? Vaeter.nrw.de sprach mit Expertinnen und Experten. (4-2013)
mehr zur Mitteilung vom 18.04.2013 Jugendliche Chatsprache: Müssen Väter sie verstehen?
Bei den Hausaufgaben unterstützen? Regelmäßig mit der Lehrkraft sprechen? Klassenpflegschaftssitzungen besuchen? Einen Schulgarten anlegen? - Welche Aufgaben kommen auf Väter zu, deren Kind in die Schule geht? Was hilft, Barrieren zu überwinden? vaeter.nrw.de sprach mit Fachleuten darüber. (4-2013)
mehr zur Mitteilung vom 11.04.2013 Schuleintritt des Kindes - zweite "Schullaufbahn" für den Vater
Die bekannte Pädagogin und Sachbuchautorin Dr. Donata Elschenbroich schärft mit einem besonderen Projekt den Blick für das Wissen, das Kinder aus dem Umgang mit Alltagsgegenständen gewinnen. Väter und Mütter sind ihnen dabei unverzichtbare Bildungsbegleiter und -begleiterinnen. Familien können das Erforschen von Alltagsdingen zum gemeinsamen Lernspiel machen, das alle bereichert. (4-2013)
Die Einschulung ihrer Kinder markiert einen Übergang, der auch für viele Väter Fragen aufwirft. Experten erklären, was Väter (und Mütter) wissen und beachten sollten, und welche Rahmenbedingungen die beteiligten Institutionen schaffen können, damit Kinder und Eltern den Wechsel positiv erleben. (4-2013)
Ein Karlsruher Urteil zum Adoptionsrecht rückte schwule Väter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Unter den schwulen Vätern in Deutschland sind die Adoptivväter jedoch in der absuluten Minderzahl – viel häufiger ist es der Fall, dass sie leibliche Kinder aus einer heterosexuellen Partnerschaft haben. Viele Männer entdecken ihre homosexuelle Orientierung erst im Laufe ihrer Beziehung. Damit geht die Herausforderung einher, mit der Familie darüber zu reden und das Zusammenleben neu zu ordnen. In Selbsthilfegruppen schwuler Väter können sich Betroffene austauschen. (3-2013)
mehr zur Mitteilung vom 28.03.2013 Schwule Väter gestalten alternative Familienmodelle
Der Pädagoge und Fachautor Dr. Martin Textor erklärt im Gespräch mit vaeter.nrw.de, was unter einer Erziehungspartnerschaft zu verstehen ist, wie Väter sich einbringen können, warum sie es tun sollten und wie die Kinder davon profitieren. (3-2013)
Doppelverdienstfamilien sind zunehmend selbstverständlich: 2013 bezeichnen 67 Prozent der Deutschen diese Konstellation als ideal. Eine Studie der EAF untersucht Familien in denen beide Elternteile Karriere machen und zeigt, dass es ihnen recht gut gelingt, Beruf und Familie zu vereinbaren. Abstriche machen sie bei Zeiten für die Partnerschaft und für Hobbys. Die großen Pluspunkte des Modells: Finanzielle Sicherheit schafft größere Gestaltungsfreiheit. Eine Kommunikation auf Augenhöhe erleben die Paare als Gewinn. In ihren beruflichen Führungspositionen können sie zu einer familienfreundlichen Arbeitskultur beitragen. (3-2013)
Im Auftrag der Hans Böckler Stiftung führt SowiTra – Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer bis Anfang 2014 ein Forschungsprojekt durch, das die langfristen Folgen der Inanspruchnahme von Elterngeld durch Väter beleuchtet. Männer, die ab 2007 ein Kind bekommen haben, sowie Fachleute aus Betrieben können sich beteiligen. Anfang 2013 ging eine Väter-Umfrage online unter www.elternzeitvaeter.de. (3-2013)
mehr zur Mitteilung vom 11.03.2013 Väter gesucht: Studie zu den Auswirkungen von Elterngeldzeit
Auch nach einer Trennung von ihrer Partnerin wollen viele Väter weiterhin mit für die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder zuständig bleiben. Eine mögliche Lösung dafür ist das sogenannte Doppelresidenzmodell, bei dem die Kinder tage- oder wochenweise bei einem Elternteil leben und dann für eine ebenso lange Zeit zum anderen wechseln. Trennungs- und Scheidungsberater Tibor Rick aus Essen stellt dieses Modell vor, mit dem Elternschaft auf Augenhöhe auch nach einer Trennung gelingen kann. (3-2013)
mehr zur Mitteilung vom 07.03.2013 Nach einer Trennung Elternschaft gleichberechtigt leben
Seit zwei Jahren leidet der 17-jährige Paul an einer chronischen Darmkrankheit. Er nimmt starke Medikamente. Sein Vater berichtet, wie ihn die Situation verändert hat. (2-2013)
Fußball spielen, joggen, Rad fahren oder einfach mal entspannen: Viele Männer halten sich auf diese Weise fit und gesund – bis die Kinder kommen. Dann sind Tätigkeiten in Familie und Haushalt vorrangig und Zeit für solche Hobbys fehlt vielfach. Gibt es Aufgaben, die Väter delegieren können, damit sie wieder Raum für Aktivitäten gewinnen, die ihre Gesundheit fördern? (2-2013)
mehr zur Mitteilung vom 21.02.2013 Gesundheit fördern – delegieren lernen
Ein Jahr nach der Geburt seines ersten Sohnes hat Tobias einen schweren Autounfall. Es dauert sieben Monate bis die Familie ihr Alltagsleben wieder aufnehmen kann. Tobias berichtet, wie sie die Krise gemeinsam gemeistert haben und was der Unfall verändert hat. (2-2013)
Es gibt viele mögliche Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz, die dazu beitragen, dass abends, wenn noch Zeit für die Familie bleiben sollte, die Akkus leer sind: zum Beispiel starke körperliche Beanspruchung, einseitige Haltungen, Bewegungsmangel sowie negativer Stress durch hohe Arbeitsbelastung, Monotonie oder Zeitdruck. Um die Lebensqualität für ihre Beschäftigten zu erhöhen und ihre Arbeitskraft zu erhalten, machen Unternehmen inzwischen vermehrt Angebote zur Gesundheitsförderung und etablieren eine gesundheitsgerechte Führungskultur. Die RAG Deutsche Steinkohle AG in Herne hat ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement eingeführt und mit dem Programm "...in Form!" bereits viel erreicht. (2-2013)
Der Männergesundheitskongress am 29. Januar 2013 in Berlin machte deutlich: Traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit tragen zum häufig gesundheitsriskanten Verhalten vieler Männer bei. Aktive Väter setzen dagegen einen neuen Trend: Der Umgang mit ihren Kindern erleichtert es ihnen, Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln und Maßnahmen daraus abzuleiten. (2-2013)
Der Bundestag hat am 31. Januar 2013 ein Gesetz verabschiedet, das es unverheirateten Vätern ermöglicht, das Sorgerecht für ihr Kind auch gegen den Willen der Mutter zu bekommen. (2-2013)
mehr zur Mitteilung vom 01.02.2013 Sorgerecht: Bundestag beschließt über Rechte lediger Väter
Vaeter.nrw.de fragte seine Nutzer: „Glauben Sie, dass Sie als Vater bereits vor der Geburt Ihres Kindes durch Sprache oder Berührung etc. eine Bindung zu ihm aufbauen können?“ Die Mehrheit der Väter, die sich an der Online-Befragung beteiligten, ist optimistisch bzw. ist sich sicher, dass das möglich ist. Der Frankfurter Psychologe und Psychoanalytiker Dr. Hans-Geert Metzger kommentiert die Ergebnisse. (1-2013)